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01.02.10

Lieber Gott,

so viel was ich dir erzählen will. So viel was in meinen Gedanken herumspukt und so viel was auf meiner Seele lastet. Jedes Mal wenn ich mir dann vornehme, dir zu schrieben, dann kriege ich das nicht hin. Wahrscheinlich aus Angst mich mit dem allem auseinandersetzen zu müssen.

 

Manchmal frage ich mich, was mich noch erwartet. Ich bin neugierig auf meinen Weg und habe zeitgleich das Gefühl das Nebelschwaden mir die Sicht trüben, dass ich nichts sehe, außer deine Hand. Dann habe ich manchmal Angst diese zu Ergreifen und mich führen zu lassen. Ja, es ist schwer zu vertrauen und mir wird immer wieder bewusst, wie wenig ich das eigentlich hinbekomme und dabei sollte ich dir doch vertrauen.

Mir hat mal jemand gesagt du könntest alles, nur nicht enttäuschen. Warum sind meine menschlichen Verletzungen nur so groß, dass ich mich immer noch abhalten lasse? Das frage ich mich in einsamen Nächten, wenn ich über mein Leben sinniere. Wenn mir wieder einmal bewusst wird, wie wenig ich begriffen habe, wie wenig ich gelernt habe, wie wenig ich dir vertraue.

 

Oft bete ich dann, dass du dich mir offenbarst. Dass du mir etwas schickst, was mich aufrichtet. Mich an dich einfach erinnert und dann passiert es. Du bist da. Manchmal bist du einfach die Ruhe die einen im Sturm überkommt. Oder du bist die unbeschreibliche Freude, die kein Sterblicher benennen kann. Manchmal bist du aber auch der lehrende Fingerzeig, der uns vor Dummheiten schützt. Danke, dass du da bist. Danke, dass ich mit allem zu dir kommen kann.

 

Was beschäftigt mich noch so, möchtest du wissen und so will ich dir berichten. Ich bin müde, Herr. Jawohl Gefühlsmüde. Zwar geht es mit in inneren Angelegenheiten besser. Kaum zu vergleichen zum letzten Jahr, aber hin und wieder wallen Gefühle auf, die ich nicht mehr ertragen vermag. Erinnerungen die Schmerzen und die ich vergessen möchte. Vergessen, weil ich sie nicht mehr ertragen will. Genau du hast richtig gelesen. Ich glaube die Kraft zu haben, aber ich habe den Willen nicht mehr dazu. So viele Tränen, so viele Gedanken. Wann mögen diese Ströme versiegen, wann ich endlich daran wachsen.
Wie sehr das Ganze in meinem Leben verflochten ist, merke ich jeden Tag auf’s Neue. Sachen die mir einst Spaß bereitet haben, sind mir eine Qual geworden. Als würde die Seele dazu fehlen.

Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich gleichgültig werde. Gerade ich!!! Diejenige die jeden aufgerichtet hat. Die immer versucht hat, es allen Recht zu machen und geholfen hat, wo sie nur konnte. Dann schäme ich mich, denn es war doch das Rüstzeug, welches du mir in die Wiege gelegt hast. Dieses Rüstzeug, das ein Teil von mir war. Und nun seit einiger Zeit ist es fort. Als habe man alles aus mir herausgesaugt und vollkommen leer liegen gelassen.


Oft frage ich mich, warum ich überhaupt dadurch musste. Sehe den Grund und den Sinn immer noch nicht im Ganzen. Aber dich dafür anklagen, das vermag ich nicht. Wie könnte ich, dein Blick ist weiter als der meine. Deine Gedanken höher, als die meinen und was es gebracht hat, sich von Fesseln zu lösen, das schmecke ich bereits. Deswegen Verzeih mir Herr, wenn ich ungeduldig bin. Verzeih mir, wenn ich noch immer Versuch alles alleine auf die Reihe zu bekommen. Zorne mir nicht, sondern stärke mich. Sei Gnädig deiner Tochter, die dich sucht. Jeden Tag und jede Nacht auf’s Neue.

 

Manchmal erdrückt mich die Angst. Angst vor der Zukunft und ich weiß nicht weiter. Dann ertrage ich so wenig. Dann sind mir selbst die Stimmen meiner geliebten Familie zuviel. Dann will ich alleine sein und mich verkriechen. Hilf mir daraus Herr, ich brauche dich.

Ich weiß nicht mehr weiter. Sprich zu mir und sag mir, was ich tun soll. Du kennst mein Herz und meine Gedanken wie kein anderer. Vor dir lässt sich nichts verbergen und so bitte ich dich, pflanze mir eine Richtung ins Herz.

 

Stund um Stund könnte ich noch schreiben und doch würden diese virtuellen Seiten doch nicht die ganze Masse meiner Gedanken tragen können. Deswegen werde ich für heute meinen Brief enden. Nicht ohne dir zu danken, um Verzeihung zu bitten und dich zu loben....

Denn du bist der Gedanke, der das Herz berührt

Du bist der Moment, wo sich alles zum Guten wendet

Du bist die Kraft, die mich weiter machen lässt.....

 

In Liebe

Diana

 

Ps.

Vater,

ich bitte dich in Jesus Christus Namen

bewahre mein Herz

und heile das Zerbrochene.

Nehme Druck und Angst von mir

und fülle mich neu mit deiner Liebe,

mit deiner Gnade

und deiner Barmherzigkeit.

Nimm mich an deine Hand

und führe mich.

Segne meine Worte, Taten und Gedanken.
Sprich zu mir und hilf mir deine Stimme nicht nur zu hören,

sondern auch zu folgen.

Schenke auch meiner Familie Kraft

und Frieden. Deinen Frieden Herr.

 

Zieh in mein Herz,

denn es gehört dir.

 

Amen

1.2.10 21:04


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24.01.10

Lieber Gott,

heute hatte ich mir großes vorgenommen und wusste zu Beginn noch nicht, wo es mich hintreiben würde. Jetzt, wo ich fertig bin, da weiß ich es immer noch nicht so wirklich. Ich hatte beschlossen heute mal anständig auszumisten. All den alten Kram endlich los zu werden um endlich mal neu anfangen zu können. Um endlich diese seltsame Starre, die mich seit letztes Jahr fest in ihren Fittichen hielt, zu durchbrechen. Und was passiert mir beim entrümpeln? Ich bekomme alles alte Notizen in meine Hand. Notizen, die schon einige Jahre Alt sind und mir vor Augen führen, dass ich es eigentlich kann. Also das Schreiben. Manches war so alt, dass ich mich nicht mal dran erinnern konnte, dass ich solche Sätze zustande bekommen. Doch zwischen all den Sachen fand ich auch welche, die mich mit einer Zeit der Vergangenheit konfrontiert haben, mit der ich noch heute zu kämpfen habe. Auch wenn ich mir das ganze nicht wirklich eingestehen will und immer wieder versuche zu verdrängen. Aber ich kann mich diesem Heilungsprozess nicht entziehen, dass zeigst du mir in letzter Zeit immer wieder und wenn ich anfangs wütend darüber war, so macht sich langsam Dankbarkeit in mir breit. Nur geheilte Wunden hören auf zu Schmerzen und im Gegensatz zu mir, weißt du das. Danke, dass mich behutsam daran führst, auch wenn ich hin und wieder ganz gerne verzweifele, aber die vergangenen Tage haben mir gezeigt, dass es aufwärts geht. Dass es wegrückt und mein Blick sich in Bezug auf die Vergangenheit klärt. Nicht alles was gut, genau genommen war vieles Schlecht. Fehler wurden auf beiden Seiten begangen. Manchmal kommt es mir nun in den Sinn, dass ich mich falsch verhalten habe, aus Angst jemanden an mich ran zu lassen und als ich es dann zuließ, bekam ich die Rechnung für mein schlechtes Benehmen.

Heute muss ich mich nicht nur vor mir, sondern auch vor dir verantworten, Herr, und es fällt mir leichter es vor dir zu tun, als vor mir selbst. Oft stehe ich mir selbst im Weg und wünsche mir eigentlich nichts sehnlicher, als endlich alle Zügel los zu lassen. Dich endlich walten zu lassen, doch wenn ich glaube, dass ich soweit bin, kommen Erinnerungen und festigen die Zügel wieder. Hilf mir Herr, denn seit ich mich zu dir bekannt habe, glaube ich, dass der Teufel sich mehr um mich bemüht und wenn ich so zurückdenke, dann wird es mir bewusst.

Du gabst mir Talent. Ich habe es heute erst wieder gelesen, in meinen eigenen Händen gehalten, doch ich hab’s versaut. War den Versuchungen erlegen, habe dem Teufel Platz gemacht und vollkommen übertrieben. Dir blieb nichts anderes übrig als mich zu bremsen, auch wenn es schmerzhaft war. Sehr schmerzhaft, aber ich weiß dass ich irgendwann erkennen werde, dass es so richtig ist. Hilf mir das ganze mit deinen Augen zu sehen.

 

In Liebe
Diana

 

Ps.

Vater,

heile meine Wunden

und lasse die Narben verblassen.

Hilf mir mich wieder aufzurichten

Und löse alle Ketten.

Vergib mir meine Sünden,

jedes falsche Wort,

jede falsche Tat

und jeder falscher Gedanken.

Hilf mir mein leben zu bestreiten

Und sei an meiner Seite.....

Amen

24.1.10 13:54


20.01.10

Lieber Gott,

zur Zeit fühle ich mich etwas verloren. Wie ein führerloser Kahn auf hoher See, den die Wellen hin und her schubsen, so komme ich mir zu Zeit vor. Bitte hilf mir endlich einen Kurs einschlagen zu können. Hilf mir deinen nicht nur zu finden, sondern diesem auch zu folgen. Ich weiß einfach nicht was ich tun soll und fühle mich so sehr unter Druck gesetzt und zwar von meinem ganzen Umfeld. Am liebsten würde ich mich dann verkriechen und erstarren. Aber das kann ja keine Lösung sein. Deswegen bete ich zu dir. Täglich, denn du hast weder mich noch andere je im Stich gelassen, wenn sie dich anriefen. Schenke mir geduld und das richtige sehen. Vergib mir meine Sünden, Herr, denn ich bereue alles aus tiefsten Herzen.

 

Hinzu kommet, dass es auch meiner Familie nicht sehr gut geht. So was schlägt mir immer gleich auf’s Gemüt. Manchmal glaube ich nämlich den Schmerz der ganzen Welt zu fühlen und dann bin ich abermals wie gelähmt: Früher konnte ich in solchen Momenten flüchten, aber nun geht das ja nicht mehr. Nun muss ich mich damit auseinander setzen. Schenke mir bitte Kraft dazu.

 

Danke, dass ich mit allem zu dir kommen kann. Hilf mir bitte in Jesus Christus Namen....

 

In Liebe

Diana

20.1.10 23:56


16.01.10

Lieber Gott,

mir geht es im Grunde genommen gut. Wirklich gut, jedenfalls kann ich nicht klagen. Ich habe viel Spaß mit meinen Freunden und Familie und fühle mich wirklich glücklich von Zeit zur Zeit, dass ich es kaum glauben kann, wie weit alle Schmach und Unglück liegt. Das einzige Problem, welches mich zur Zeit befällt ist die Tatsache, dass ich neu lernen muss alleine zu sein. Eigentlich dachte ich immer, dass ich das gut könnte, da ich es ja selbst hin und wieder will, doch mir ist aufgefallen, dass ich in den vergangenen Jahren nie wirklich alleine war. Nein...immer war jemand da, der mich beschäftigt hat, mit dem ich mich beschäftigt habe und nun wo sich das geändert hat, weiß ich manchmal nicht was ich machen soll, wenn ich ganz alleine da sitz. Dann werden meine Gedanken trüb und melancholisch. Manchmal überfällt mich dann auch eine innere Unruhe. Hilf mir bitte, das ganze zu Überwinden. Es ist schon besser, nur wie gesagt, von Zeit zur Zeit überkommt es mich....


In Liebe

Diana

 

Ps.

Herr
Sei mir nah

Und bewahre mich.
Stärke mich

Und offenbare dich mir täglich neu

Sei mein Anker, mein Fels


Amen

16.1.10 18:43


12.01.10

Lieber Gott,

die Tage vergingen ohne besondere Vorkommnisse. Jedenfalls schiene ich diese, sofern sie dagewesen sind, zu verdrängen oder zu vergessen. Das Einzige was geblieben ist, war die Melancholie, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass ich vier Tage daheim war ohne wirklichen Kontakt zur Außenwelt. Da hat man Zeit zum Nachdenken, auch wenn es wehtut.  Nun ja, gänzlich ohne Kontakt war ich ja nicht. J. und ich haben telefoniert, ziemlich lange und es war sehr lustig. Dafür danke ich dir. Kam irgendwie zur richtigen Zeit, sonst hätte ich weiterhin über meine Gedanken lamentiert.

 

Ansonsten fühle ich mich wieder etwas unruhig und hoffe auf dich, dass du dies zum Schweigen bringst. Am Besten indem wir die Vergangenheit endlich begraben...Gemeinsam...das wäre sehr schön.

 

In Liebe

Diana

 

Ps.

Herr,

bewahre uns und unsere Herzen.
Heile wo noch Wunden sind

und mach alles Neu.

Wandel unsere Fehler in was Gutes.

Hilf mir loslassen,

und stärke mich im Glauben und Vertrauen.
Amen

12.1.10 11:57


09.10.10

Lieber Gott,

 

körperlich geht es mir nun endlich wieder besser. Danke, dass ich das ganze so schnell und so gut weggesteckt habe. Wenn ich andere so sehe, die schleppen das Ganze ja Wochen mit sich rum und ich nur ein paar Tage.

In der Zeit war ich ziemlich melancholisch drauf. Eigentlich begann dieses Gefühl schon vorher. So richtig runter gezogen hatte es mich nicht, war jedoch unangenehm. Vor allem, weil ich im ersten Moment nicht wusste, ob ich mit dieser Einstellung dich verrate oder ob du dahinter stecktest. Heute glaube ich, dass deine Hand da war, denn wie ich immer und immer wieder selbst feststelle, die Wunden sind noch da. Gering, aber anwesend und vielleicht brauchte ich das um endlich abschließen zu können. Immerhin wurde mir wieder einmal bewusst, wie verquer und vergiftet die ganze Situation ist. Was mich weniger glücklich macht ist die Tatsache, dass ich anscheinend noch nicht völlig verziehen habe, das tut mir Leid. Ich möchte das ja und bitte dich um Hilfe dabei.

 

Was gibt es sonst noch? Nun ja, zur Zeit fühle ich mich einerseits innerlich etwas unruhig und andererseits auch etwas verloren. Ich weiß nicht was ich machen soll. Weiß nicht wie es weitergehen soll in manchen Dingen und bitte dich abermals, Sei mein Wegweise. Sag mir was ich tun soll. Zeig mir meinen Weg, Herr.....

 

In Liebe

Diana

 

Ps.

Vater,

ich bitte dich in Jesus Christus Namen,

hilf mir meine Berufung zu erkennen

und schenke mir die Kraft in dieser zu leben.

Führe und leite mich,

erfülle mich mit deinem Geist und

segne meine Worte und Taten.

Amen

9.1.10 12:09


03.01.10

Lieber Gott,

das neue Jahr hat bereits begonnen und ich habe mich entschieden es ruhig angehen zu lassen. Also habe ich mich ein wenig zurückgezogen, mich ein wenig von allen ferngehalten. Ob es mir was gebracht hat, kann ich dir noch nicht sagen, denn alles was mir in dieser Zeit der Ruhe widerfahren ist, ist im Grunde nichts anderes als zu reflektieren. Und zwar das letzte Jahr. Es war nicht das Schlechteste, aber wenn ich so überlege, dann wird mir bewusst, wie schlecht es mir persönlich ging und wie gut es mir nun geht. Das Schlimmste jedoch ist, wie ich mich dabei ertappe, wie meine Gedanken immer wieder zu einem bestimmten Ereignis, einer bestimmten Person hindriften und das wo ich doch so viel Leid damit in Verbindung bringe. Warum mache ich das? Ich dachte, die Bänder wären gekappt und jetzt muss ich erfahren, das ein feiner String noch immer existent ist. Ein dünner Faden, der so unbedeutend er mir auf den ersten blick auch erscheint, mich in eine melancholische Stimmung versetzt, von der ich nicht weiß ob sie von dir kommt oder von jemand anderes. Ich mein, Herr, ich habe schnell gelebt seit dem Desaster und mich richtig damit auseinander gesetzt habe ich mich im Grunde genommen nie, aber ich will es endlich alles hinter mir lassen.

Mir tat das alles nicht gut und nun bin ich an einem Punkt anbelangt, an dem ich sogar für sie beten konnte. Warum beschäftigt mich die ganze Sache nur so dermaßen?

Hilf mir Herr, das durchzustehen. Erinnerungen schmerzen, nicht wie damals, aber es ist ein süßes ziehen in der Brust.

 

Danke, dass du da bist. Danke, dass du mir so vieles bewusst gemacht hast und Danke, dass du mich langsam löst. Wahrscheinlich bin ich wieder einmal zu ungeduldig und bitte dich darum um Geduld....

 

In Liebe Diana

3.1.10 18:14


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