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06.12.09

Lieber Gott,

es ist mal wieder Zeit dir mein Herz auszuschütten. Wem, wenn nicht dir könnte ich das. Bei dir darf ich frei von allen Masken sein. Darf dir vertrauen, dass du mich nicht verurteilst, sondern dass du mir mit Gnade und Barmherzigkeit begegnest. Oft habe ich diese Art von Vertrauen bei Menschen gesucht und wurde doch immer wieder enttäuscht. Langsam, ganz langsam scheine ich jedoch durchzublicken und vor allem zu erkennen, dass ich das was ich suche, niemals bei Menschen finden kann. Dass ich dieses völliges Angenommen sein nur mit dir und durch dich und deinen Sohne erfahren kann. Deswegen schreibe ich dir auch so gerne.


Die letzten Tage waren wirklich mit sehr viel Freude gespickt. So gelacht habe ich schon lange nicht mehr, aber wie so oft, wenn ich wirklich glücklich bin, klopft eine Traurigkeit bei mir an, die ich nicht benennen kann. Manchmal denke ich dann, dass ich bei der ganzen Freude, dich vergesse. Natürlich weiß ich, wie es geschrieben steht, dass ich leben soll, aber wie gesagt manchmal habe ich einfach Angst, dass du bei diesem „leben“ zu kurz kommst. Und dieses dir recht machen, spiegelt sich auch in meinem verhalten bezüglich vieler Menschen wieder.

Oft versuche ich es den Menschen recht zu machen und wenn es nicht funktioniert, dann fühle ich mich sogar richtig elendig. Hilf mir dies zu überwinden. Schenke mir Stärke und dich in Fülle, dass ich daran nicht zerbreche, sondern dass ich mit Freuden den Menschen begegne und somit meine „Pflicht“ erfülle. Ich hoffe du verstehst was ich meine, aber da brauch ich mir ja im Grunde genommen keine Sorgen machen.

 

In letzter Zeit bin ich wie gesagt einfach hin und her gerissen, zwischen dieser Freude, die keinen irdischen Namen trägt und dieser Zerrissenheit, da meine Zukunft so ungewiss ist und ich mich anscheinend in etwas hineinsteigere und zwar das alles gut wird, solange ich nur gut zu den Menschen bin. Hilf mir aus diesem Denken auszubrechen. Ich will gut sein, keine Frage, aber ich will mich nicht wieder selbst knechten....

 

Deswegen bitte ich dich inständig, Herr, und zwar in Jesus Christus Namen, der ja all meine Sünden getragen hat, der ja schon bezahlt hat...Hilf mir meinen Weg zu beschreiten... Hilf mir diesen zu erkennen und korrigiere meine Fehler ins Positive. Ich habe so viele gemacht und komme nicht drüber hinweg. Auch wenn ich oft lese, dass wenn ich meine Sünden bekenne, sie mehr oder weniger passé sind und dennoch stochere ich darin rum und kann es nicht abschließen....nicht ohne deine Hilfe...also verwehre mir diese bitte nicht. Lass deinen Sohn nicht umsonst bezahlt haben....

 

Wir sind nun zusammen schon so weit gekommen und ich möchte dir weiterhin vertrauen. Möchte deine Stimme wahrnehmen und ihr folgen. Sei mein guter Hirte und führe mich auf die Auen, die du uns verheißen hast....

 

In Liebe

Diana

6.12.09 22:28
 


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