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24.01.10

Lieber Gott,

heute hatte ich mir großes vorgenommen und wusste zu Beginn noch nicht, wo es mich hintreiben würde. Jetzt, wo ich fertig bin, da weiß ich es immer noch nicht so wirklich. Ich hatte beschlossen heute mal anständig auszumisten. All den alten Kram endlich los zu werden um endlich mal neu anfangen zu können. Um endlich diese seltsame Starre, die mich seit letztes Jahr fest in ihren Fittichen hielt, zu durchbrechen. Und was passiert mir beim entrümpeln? Ich bekomme alles alte Notizen in meine Hand. Notizen, die schon einige Jahre Alt sind und mir vor Augen führen, dass ich es eigentlich kann. Also das Schreiben. Manches war so alt, dass ich mich nicht mal dran erinnern konnte, dass ich solche Sätze zustande bekommen. Doch zwischen all den Sachen fand ich auch welche, die mich mit einer Zeit der Vergangenheit konfrontiert haben, mit der ich noch heute zu kämpfen habe. Auch wenn ich mir das ganze nicht wirklich eingestehen will und immer wieder versuche zu verdrängen. Aber ich kann mich diesem Heilungsprozess nicht entziehen, dass zeigst du mir in letzter Zeit immer wieder und wenn ich anfangs wütend darüber war, so macht sich langsam Dankbarkeit in mir breit. Nur geheilte Wunden hören auf zu Schmerzen und im Gegensatz zu mir, weißt du das. Danke, dass mich behutsam daran führst, auch wenn ich hin und wieder ganz gerne verzweifele, aber die vergangenen Tage haben mir gezeigt, dass es aufwärts geht. Dass es wegrückt und mein Blick sich in Bezug auf die Vergangenheit klärt. Nicht alles was gut, genau genommen war vieles Schlecht. Fehler wurden auf beiden Seiten begangen. Manchmal kommt es mir nun in den Sinn, dass ich mich falsch verhalten habe, aus Angst jemanden an mich ran zu lassen und als ich es dann zuließ, bekam ich die Rechnung für mein schlechtes Benehmen.

Heute muss ich mich nicht nur vor mir, sondern auch vor dir verantworten, Herr, und es fällt mir leichter es vor dir zu tun, als vor mir selbst. Oft stehe ich mir selbst im Weg und wünsche mir eigentlich nichts sehnlicher, als endlich alle Zügel los zu lassen. Dich endlich walten zu lassen, doch wenn ich glaube, dass ich soweit bin, kommen Erinnerungen und festigen die Zügel wieder. Hilf mir Herr, denn seit ich mich zu dir bekannt habe, glaube ich, dass der Teufel sich mehr um mich bemüht und wenn ich so zurückdenke, dann wird es mir bewusst.

Du gabst mir Talent. Ich habe es heute erst wieder gelesen, in meinen eigenen Händen gehalten, doch ich hab’s versaut. War den Versuchungen erlegen, habe dem Teufel Platz gemacht und vollkommen übertrieben. Dir blieb nichts anderes übrig als mich zu bremsen, auch wenn es schmerzhaft war. Sehr schmerzhaft, aber ich weiß dass ich irgendwann erkennen werde, dass es so richtig ist. Hilf mir das ganze mit deinen Augen zu sehen.

 

In Liebe
Diana

 

Ps.

Vater,

heile meine Wunden

und lasse die Narben verblassen.

Hilf mir mich wieder aufzurichten

Und löse alle Ketten.

Vergib mir meine Sünden,

jedes falsche Wort,

jede falsche Tat

und jeder falscher Gedanken.

Hilf mir mein leben zu bestreiten

Und sei an meiner Seite.....

Amen

24.1.10 13:54
 


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