Gratis bloggen bei
myblog.de

25.10.09

Lieber Gott,

ich liege in meinem Bett und habe das Bedürfnis dieses nie wieder zu verlassen. Am liebsten würde ich mich mit sinnlosen Serien und Filmen so lange berieseln lassen bis ich einschlafe, dann am liebsten nichts träumen und am nächsten tag gleich noch mal das selbe Programm.

Die Verletzungen sind so tief und ich war so dumm. Da habe ich doch tatsächlich geglaubt, dass ich diesen Schmerz irgendwie eindämmen könnte mit der richtigen menge an Rotwein und Cocktails. Die beiden Abenden waren auch sehr schön, das möchte ich gar nicht bestreiten. Gerade auch weil J. sich wieder als sehr gute Freundin gezeigt hat. Ich war sogar fest davon überzeugt ihr alles zu erzählen, alles rauszulassen und das wo mir so was total schwer fällt. Unnötig zu erwähnen, dass ich ihr nichts gesagt habe, dass ich ihr nicht die Ohren voll gejammert habe. Nein, ich hatte ja Wein, der schien mich zu betäuben.

 

Jetzt am dritten Abend ist der Katzenjammer noch größer. Ich komme kaum aus dem Bett und versuche meine Wunden zu lecken, doch schaffe es nicht. Tränen steigen mir regelmäßig in die Augen und hinterlassen nasse Rinnsäle auf meinen Wangen. Heute morgen kam sogar meine Mutter und ich habe sie angelogen. Ich konnte ihr nicht sagen, was mich so traurig machte und nutzte eine ausrede. Trotzdem war sie tröstend und es tat gut.

 

Immer und immer wieder Frage ich dich, ob ich das wirklich so verdient habe. Ob es wirklich so unschön enden muss? Und dann fühle ich mich wütend und gleichzeitig so mies, dass ich weder ein noch aus weiß. Wie gern würde ich den Sinn da hinter sehen oder besser gesagt überhaupt etwas verstehen. Manchmal kommen mir dann so komische Sachen in den Sinn, die ich noch weniger verstehe. Du siehst Herr, ich bin völlig durch den Wind. So lange ich nicht nachdenke geht es, aber heute habe ich meine Grenzen erreicht. Denn es tut einfach nur weh.

 

Heile meine Wunden Herr, ich schaff es nämlich nicht.....

 

In Liebe

Diana

 

Ps.

Herr,

Heile meine Wunden

Und hilf mir versehen.

Vergib mir meine Schuld,

wie ich denen vergebe, die sich an mir verschuldeten

Und sollte ich jemand verletzt haben,

dann schenke den Menschen die Kraft

auch mir zu vergeben.

Ich vertraue dir, denn bei dir ist nichts unmöglich

Schenke mir neue Kraft und lass mich bei dir ausruhen.

Wirke für mich und an mir

Danke

Amen

 

25.10.09 20:16
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)

 Smileys einfügen



Navi


Startseite
Willkommen
Gästebuch
Archiv
Abonnieren


Friends


die-l-sache

Links


girls4god